Frauen an die Spitze

Die Grüne Jugend Aschaffenburg lädt ein:

Mehr Frauen an die Spitze! Perspektiven aus Wissenschaft, Land- und Forstwirtschaft in Unterfranken. Am 10.02.21 um 19:30 Uhr auf Zoom. Gemeinsam für Nachhaltigkeit!

Link: https://zoom.us/j/96237389180?pwd=RVB6TDVQMkRCWXB3Y3NuYW1KdTFhZz09

Unterfranken wird im besonderen Maße von großen Wäldern und kleinbäuerlichen landwirtschaftlichen Strukturen geprägt. Die Jagd und die Forstwirtschaft können nur Hand in Hand in Richtung einer nachhaltigen Nutzung unserer Wälder voranschreiten. Der Landwirtschaft kommt ebenfalls eine Schlüsselrolle für ein nachhaltiges Unterfranken zu.

In den Positionen, in denen über nachhaltige Konzepte, neue Ansätze, über Klimaschutz und Zukunft beraten wird, fehlt es auch in Unterfranken häufig an Frauen. Frauen, die zugleich in der Land- und Forstwirtschaft entscheidend sind für Erfolg oder Misserfolg der Konzepte und Vorgaben, die die Männer in Leitungsfunktionen vorgeben. Für ein nachhaltiges Unterfranken brauchen wir endlich mehr Frauen an der Spitze von Wissenschaft, Land- und Forstwirtschaft.

Fridays For Future setzt sich von vielen anderen Bewegungen ab, weil dort so viele junge Frauen Druck auf Politik und Gesellschaft ausüben, den Hebel endlich Richtung 1,5-Grad-Ziel umzulegen. Damit sich wirklich etwas ändert, braucht es auch auf der anderen Seite junge Frauen, die die Forderungen ernst nehmen und in die Tat umsetzen. Frauen in Verbänden, in der Wissenschaft, in der Verwaltung, in der Praxis. Mit diesen Frauen wird Niklas Wagener, Grüner Bundestagskandidat und jüngster Stadtrat in Aschaffenburg, ins Gespräch kommen.

Von den 50 Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten in Bayern werden drei von Frauen geleitet. In Unterfranken gibt es keine weibliche Forsbetriebsleiterin. Keiner unterfränkischen Kreisgruppe im Bayerischen Jagdverband steht eine Frau vor. Obwohl ein großer Teil der Arbeit in landwirtschaftlichen Betrieben von Frauen geleistet wird, haben die Inhaberinnen von landwirtschaftlichen Betrieben seit 2003 abgenommen auf nunmehr 9 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern.  Wir wollen gemeinsam diskutieren, wo feministische Politik vor Ort ansetzen muss, um verkrustete Strukturen aufzubrechen und Geschlechtergerechtigkeit fest in der Land- und Forstwirtschaft zu verankern.

Niklas trifft:

  • Prof. Dr. Sabrina Weithmann, lehrt Nachhaltigkeit an der Hochschule Aschaffenburg.
  • Klara May, Bio-Schweinebäuerin, Grüne Bezirksrätin, aus Junkershausen.
  • Katja Sander, Revierleiterin beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt in der Außenstelle Lohr am Main. Natura 2000-Beauftragte & Waldpädagogin.

Via Zoom teilnehmen: https://zoom.us/j/96237389180?pwd=RVB6TDVQMkRCWXB3Y3NuYW1KdTFhZz09

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